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Vielfalt in Gefahr

Die Vielfalt landwirtschaftlicher Nutzpflanzen und Nutztiere ist das Ergebnis einer Jahrhunderte langen, regional angepassten Zuchtarbeit durch Bäuer/innen und Gärtner/innen. Sie spiegelt ganz unterschiedliche landwirtschaftliche Produktionsweisen und Lebenswelten wider.

Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft nimmt die Agrobiodiversität jedoch dramatisch ab. Das heißt: Die Vielfalt der Rassen und Sorten und die genetische Varianz innerhalb dieser verringert sich zunehmend. 100 000 Nachkommen pro Vatertier sind bei „Holstein Friesian Rindern“ keine Ausnahme.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sterben jeden Tag zwei Nutztierrassen aus. Gleichzeitig erzielen einige wenige  Rassen immer höhere Leistungen.

Der Problemkomplex „Agrobiodiversität“ wird in den unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen verstärkt seit den 1990ern bearbeitet (Stand der Forschung).